28.05.2012 11:00 |

In geheimer Mission

"Burn Note" zerstört E-Mails automatisch selbst

Gute Nachrichten für alle Internetnutzer in geheimer Mission: Selbstzerstörende Nachrichten sind ab sofort nicht mehr nur Top-Agenten vorbehalten. Der Webdienst "Burn Note" erlaubt es Anwendern, vertrauliche Einmalnachrichten mit eingebautem Selbstzerstörungsmechanismus zu verschicken – damit Geheimes auch geheim bleibt.
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180 Sekunden – so lange haben Empfänger einer über den kostenlosen Webdienst "Burn Note" verschickten Nachricht regulär Zeit, ehe die entschlüsselte Botschaft sich selbst zerstört und für immer im Datennirwana verschwindet. Wem das zu lange dauert, der kann die maximale Lesedauer über die Optionen auf bis zu eine Sekunde verkürzen. Zudem können in den Einstellungen weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um das Abfangen und Vervielfältigen der Geheimnachricht weiter zu erschweren.

So besteht neben dem Versehen der Nachricht mit einem Passwort etwa die Möglichkeit, den Text als unkopierbares Schriftband einzubetten. Über die Option "Spyglass" können Geheimniskrämer ihre Texte außerdem vor dem "Abfotografieren" mittels Screenshot schützen – das Entschlüsseln der geschwärzten Nachricht ist dann nur noch per Lupe möglich.

Und sollte einmal vergessen worden sein, den Timer zu aktivieren, besteht dennoch kein Grund zur Sorge: Sämtliche Nachrichten werden im SSL-Verfahren verschlüsselt und spätestens nach drei Tagen automatisch vom Server gelöscht. Sollte der Empfänger zwischenzeitlich sein Browserfenster schließen, wird die Nachricht ebenfalls zerstört. Über die Schaltfläche "Burn it" kann diese darüber hinaus jederzeit eigenständig gelöscht werden.

Neben der spaßigen Komponente hat "Burn Note" einen durchaus praktischen Nutzen, etwa wenn es um das Verschicken von Passwörtern geht. Empfänger können auf Nachrichten übrigens auch antworten - der Gesprächsverlauf wird dabei nicht aufgezeichnet.

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