Die Täter begründeten ihr Vorgehen damit, dass sich Politiker "nicht für die Anliegen der Bürger interessieren" würden. Die Aktion sei als Protest gegen die Ignoranz der Politiker gegenüber den Interessen der Bürger gedacht.
Bereits im Februar hatte Anonymous eine Liste mit den Namen von fast 30.000 ODS-Mitgliedern an die Medien versandt, die deren Positionen innerhalb der Partei, Wohn- und E-Mail-Adresse enthielt. Den Daten lag eine Aufforderung an die Politiker bei, das umstrittene ACTA-Abkommen abzulehnen. Den neuerlichen Angriff rechtfertigten die Hacker damit, dass ihnen die ODS keine andere Wahl gelassen hätte.
Die ODS kündigte unterdessen rechtliche Schritte gegen die Täter an: "Die Veröffentlichung der persönlichen Daten der ODS-Mitglieder betrachten wir als einen völlig unannehmbaren Akt, mit dem die Bewegung Anonymous klar gezeigt hat, auf welcher Seite des Gesetzes sie steht. Wir werden alle rechtlich möglichen Schritte gegen diese illegale Attacke unternehmen", erklärte ODS-Sprecher Tomas Bartovsky.
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