Statt Selbstkontrolle

Biden verschärft Regulierung für KI-Anbieter

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30.10.2023 12:33
Porträt von krone.at
Von krone.at

Beim Schutz vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) verlassen sich die USA nicht länger auf eine freiwillige Selbstkontrolle der Unternehmen. Ein Dekret von US-Präsident Joe Biden verpflichte KI-Anbieter künftig unter anderem zu bestimmten Tests, wenn die Programme Risiken für die nationale Sicherheit sowie die öffentliche Gesundheit und Sicherheit darstellten, teilte das Präsidialamt am Montag mit.

„Es ist der nächste Schritt in einer aggressiven Strategie, an allen Fronten alles zu tun, um die Vorteile der KI zu nutzen und die Risiken zu mindern“, erläuterte Vize-Stabschef Bruce Reed. Bevor eine neue KI-Software auf den Markt kommt, müssen den Vorgaben zufolge die Ergebnisse dieser von den Behörden konzipierten Tests der Regierung vorgelegt werden.

Darüber hinaus soll das Handelsministerium Richtlinien für die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten erarbeiten. Bisher haben sich Konzerne wie der ChatGPT-Anbieter OpenAI, die Alphabet-Tochter Google oder die Facebook-Mutter Meta freiwillig dazu verpflichtet, KI-Inhalte zu kennzeichnen.

EU-Gesetz soll bis Jahresende unter Dach und Fach sein
Das EU-Parlament hatte im Sommer den „AI Act“, das weltweit erste Gesetz zur Regulierung dieser neuen Technologie, verabschiedet. Es befindet sich derzeit in Abstimmung mit der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Bis zum Jahresende soll das Gesetz unter Dach und Fach sein.

Im Laufe der Woche treffen sich zudem Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung in Großbritannien zu einem KI-Gipfel. Auch dort geht es vor allem um Regulierungsfragen.

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