Den "Bankiers und Monarchen der Europäischen Union" werde durch die "neue Diktatur die politische und wirtschaftliche Versklavung" des griechischen Volkes ermöglicht, hieß es in der Anonymous-Nachricht.
Bei einer Verurteilung muss der Schüler eine Haftstrafe von einem Jahr und mehr befürchten. Die Cyberattacke wurde im Namen der sogenannten Greek Hacking Scene (G.H.S.) verübt, die auch als "Delirium" oder "Extasy" firmiert. Bei Durchsuchungen in den Wohnungen der Schüler wurden zwölf Festplatten und drei Computer beschlagnahmt.
Die Gruppierung G.H.S. setzt sich gegen die derzeitigen Sparpläne ein, die von der Regierung in Athen unter dem Druck internationaler Geldgeber umgesetzt werden sollen. Außerdem fordert sie die Aufhebung des Urheberrechtsabkommens ACTA, das von Athen am 26. Jänner unterzeichnet wurde. Anonymous protestiert mit verschiedenen Mitteln in diversen Ländern Europas, auch in Österreich, gegen ACTA.
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