Der 26-jährige Student aus Yorkshire im Nordosten Englands hatte gestanden, im April und Mai vergangenen Jahres einen Hackerangriff auf Facebook gestartet zu haben. Er knackte demnach das Nutzerkonto eines Facebook-Mitarbeiters, während dieser im Urlaub war, und gelangte so an geheime interne Daten.
Vor Gericht beteuerte er aber, er habe als "ethischer Hacker" lediglich Sicherheitslücken aufdecken und Facebook über diese informieren wollen. Gleiches habe er bereits beim US-Internetriesen Yahoo gemacht. Finanziellen Motive habe er keine gehabt.
Der Hacker hatte zwar versucht, seine digitalen Spuren zu verwischen. Facebook entdeckte den Angriff jedoch und veranlasste daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung des Studenten durch das FBI.
Die Staatsanwaltschaft hatte von dem größten Hackerangriff auf ein soziales Online-Netzwerk gesprochen, der je vor einem britischen Gericht verhandelt worden sei.
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