25.05.2005 15:51 |

Angegurtet

10 von 17 Kindersitzen "sehr empfehlenswert"

Die Kleinsten im Auto sind besser geschützt als ihre älteren Geschwister. Das zeigen nicht nur die Unfallzahlen, sondern auch die Ergebnisse des neuen ÖAMTC-Kindersitztests: Alle fünf getesteten Babyschalen sind "sehr empfehlenswert". Die sogenannten Generationensitze, die mit den Kindern 'mitwachsen', wurden zwar besser benotet als in den Jahren zuvor, schneiden aber schlechter ab, als die Babyschalen.

Kein getesteter Sitz, der auf dem österreichischen Markt erhältlich ist, stellte sich als "nicht empfehlenswert" heraus. Zehn der getesteten 17 Kindersitze bekamen ein "sehr empfehlenswert". Laut ÖAMTC haben die Hersteller, die bisher scghlecht abgeschnitten haben, auf die negativen Ergebnisse der Vergangenheit reagiert.

Isofix erleichtert die Montage von Babyschalen
Bei den Isofix-Sitzen für die Kleinsten zeichnet sich ein Trend zu einer im Fahrzeug verbleibenden Basis mit aufgesetzter Babyschale ab. "Das bringt den Vorteil, die Babyschale einfach und schnell im Auto montieren zu können", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Fehlbedienung ist nahezu ausgeschlossen."

Fehlbedienung bei Generationensitzen 
Sämtliche Generationensitze, die mehrere Gewichtsklassen (9 bis 36 kg) abdecken, haben im Test verhältnismäßig schlecht abgeschnitten. "Wenn man die Einstellungen entsprechend verändert, wachsen die Sitze sozusagen mit", erklärt Kerbl. "Dabei ist die Gefahr der Fehlbedienung groß."

2004 sind laut Statistik Austria 1.730 Kinder österreichweit bei Verkehrsunfällen im Pkw verunglückt, jedes achte war zum Zeitpunkt des Unfalls ungesichert. Von den 1.730 Verunglückten waren 71 Kinder bis sechs Jahre ungesichert und mehr als doppelt so viele, nämlich 146 Kinder, zwischen sieben und 14 Jahren ungesichert.

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