Frieren verboten!

Frostschutz: So hältst du dich bei eisiger Kälte warm

Gesund
01.02.2012 12:54
Anfang Februar ist der Winter nun tatsächlich über uns hereingebrochen - und klopft mit eisiger Kälte unerbittlich an die Tür. Bei Temperaturen um die minus 20 Grad kann man dann ganz leicht ins Frieren kommen. Wie du dich trotz polarer Kälte warm hältst, verraten wir dir hier.

Am wichtigsten bei eisigen Temperaturen ist, Gesicht und Kopf ausreichend zu schützen. Wenn die Temperaturen weit unter die Null-Grad-Grenze klettern, solltest du niemals ohne Kopfbedeckung aus dem Haus gehen. Denn mehr als ein Drittel der Körperwärme wird über den Kopf abgegeben. Am besten hilft eine Haube aus Wolle, die möglichst mit Fleece gefüttert ist – dann bist du nicht nur ideal gegen die Kälte geschützt, sondern die Mütze kratzt und kitzelt zudem nicht beim Tragen. 

Als Schutz vor der lästigen Erkältung hilft, wenn du den Schal über Mund und Nase ziehst. Das hält die Schleimhäute warm und feucht, was Schnupfen und Husten (fast) keine Chance gibt. Deiner Haut tust du bei eisiger Kälte und frostigen Wind mit fettreichen Cremes ohne Alkohol und Menthol (das würde verdunsten und somit kühlen) etwas Gutes. Lippenbalsam mit hohem Fettanteil nicht vergessen!

Gegen Frostbeulen will auch dein Körper richtig warm eingepackt werden. Dazu empfiehlt es sich, statt eines dicken Pullovers lieber mehrere dünne Schichten übereinander anzuziehen. Denn so wird die Kälte besser isoliert. Bei Schnee oder Regen ist es zudem ratsam, in eine Jacke aus Kunstfasern zu schlüpfen – das lässt die Nässe abperlen. Außerdem wärmt eine Daunenjacke in jedem Fall besser als der geliebte Wollmantel. Doch zu warm angezogen? Ein Baumwollunterhemd unter der Kleidung saugt den Schweiß auf und verhindert so Schnupfen und Co.

Warme Hände und Zehen
Kalte Hände trotz Handschuhen? Dann solltest du statt Fingerhandschuhen lieber Fäustlinge nehmen. Auch wenn sie etwas unpraktisch sind, wärmen sich darin die Finger gegenseitig. Tipp: Gegen das lästige An- und Ausziehen der Handwärmer beim Telefonieren mit dem Smartphone gibt's jetzt "Touchscreen-Handschuhe". Die halten auch die Hände von Dauertelefonierern warm. Außerdem solltest du deine Hände regelmäßig eincremen – am besten eignet sich dabei eine Handcreme mit Shea oder Zaubernuss. So bleiben deine Hände auch bei frostigen Temperaturen streichelzart.

Sind die Füße kalt, kommt man ganz schnell ins Frösteln. Deshalb bei eisigen Temperaturen immer Stiefel anziehen, die möglichst locker sitzen. Denn die Luftschicht zwischen Schuh und Fuß wirkt wärmend. Auch dicke Socken sorgen für warme Füße. Aber statt Baumwollsocken solltest du lieber in Socken aus Kunstfaser schlüpfen. Sie transportieren Schweiß ab und wärmen besser. Dicke Sohlen am Schuh halten die Kälte besser ab, genau wie Schuheinlagen. Einlegesohlen, bei denen die Oberseite aus Wolle und die Unterseite aus Alufolie ist, helfen am besten gegen kalte Zehen. Am Abend empfiehlt sich ein Fußbad mit Zimtöl: Das regt die Durchblutung an.

"Heiße" Lebensmittel
Zimt gehört im Übrigen auch zu den Gewürzen, die vor allem im Winter Verwendung finden. Denn genau wie Kardamom, Nelken, Chili, Anis, Rosmarin oder Ingwer wärmt auch Zimt den Körper von innen. Heißer Ingwertee zum Beispiel ist ein idealer Warmmacher für kalte Tage – und hilft zudem, wenn du ein wenig erkältet bist. Auch ein "heißer" Tipp: Fenchel-, Beifuß- oder Yogitee. Weniger empfehlenswert sind hingegen Pfefferminz- oder Kamillentee, denn sie kühlen den Körper mehr, als sie ihn wärmen. 

Ein dampfender Teller Suppe ist selbstverständlich auch ideal, wenn's draußen klirrend kalt ist. Er wärmt, kräftigt und bringt deinem Körper Energie. Am besten selbst machen: Denn Wurzelgemüse, Lauch, Knoblauch und Zwiebel sind nicht nur gesund, sondern heizen dem Körper im Winter auch richtig ein. Am Abend eine kleine Portion Nüsse zu knabbern, ist bei frostigen Temperaturen auch erlaubt. Denn auch sie wärmen von innen. Kühlend hingegen wirken Lebensmittel wie Salate und rohes Gemüse, Kaffee, ungekochtes Obst – im Speziellen Süd- und Zitrusfrüchte – sowie Alkohol. 

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