Für seine Studie "Digital Marketing Insights" analysierte Adobe 16,2 Milliarden anonyme Besuche von Websites der 150 erfolgreichsten Onlinehändler in den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere während der Weihnachtssaison sowie das gesamte Jahr 2011 über Webseitenbesucher mit einem Tablet pro Einkauf mehr ausgegeben haben als Seitenbesucher mit Smartphones, traditionellen PCs oder Laptops.
Konkret gaben Tablet-Nutzer pro Einkauf 54 Prozent mehr als Smartphone-Nutzer und 21 Prozent mehr als PC- und Laptop-Nutzer aus. Unterm Strich kauften die Besitzer von iPad und Co. nahezu dreimal öfter online ein als Smartphone-Nutzer und ungefähr gleich oft wie PC- und Laptop-Besitzer.
Zur stärkeren Kaufkraft der Tablet-Nutzer trägt laut Adobe neben demographischen Faktoren – der typische Tablet-Nutzer ist männlich, zwischen 18 und 34 Jahre alt und verfügt im Vergleich zu anderen Onlinekunden zumeist über ein höheres Einkommen – auch die "größere Flexibilität in Bezug auf die User Experience via Tablet" bei, wie es in der Studie heißt.
Diese mache laut Adobe deutlich, "dass Tablet-Geräte ein absolut entscheidender, neuer Verkaufskanal geworden sind". Mit dem steigenden Tablet-Absatz stünden Unternehmen jetzt unter dem Druck, auch diesen Kunden interessante Online-Einkaufserlebnisse zu bieten. Ansonsten entgehe Unternehmen eine hochprofitable, schnell wachsende Kundengruppe.
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