Die Operation "Ghostrider" lief neun Monate lang – und war ein voller Erfolg. Erstmals ermittelte das Bundeskriminalamt im Kampf gegen die Kinderpornographie aktiv im weltweiten Netz. Um auf die Spur der immer mehr in geschlossenen Foren untertauchenden Verdächtigen zu kommen, nahm ein Fahnder mittels eines sogenannten Fake-Accounts Kontakt mit ihnen auf.
Wer fortan mit dem vermeintlich 13-jährigen Jan chattete, kommunizierte in Wirklichkeit mit einem heimischen "Cyber-Cop". Ahnungslos tauschten die perversen Triebtäter ihre dunkle Gedankenwelt mit dem Beamten aus.
Durch diesen Trick gingen schlussendlich insgesamt 197 mutmaßliche Pädophile in Österreich, Deutschland und den USA in die Falle. 25 Verdächtige aus allen sozialen Schichten – vom Akademiker über einen pensionierten Priester bis hin zum Arbeiter – wurden bei uns ausgeforscht.
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