Die GAO hat für ihre Studie zwischen September 2004 und März dieses Jahres die Sicherheit von WLAN-Netzen bei Bundesstellen unter die Lupe genommen. Dank der laschen Sicherheitsvorkehrungen könnten in der US-Hauptstadt Hacker von der Parkbank aus in Dutzende Netzwerke eindringen. Bei neun der untersuchten Behörden gab es keine Sicherheitspläne für den Wireless-Bereich, während diese bei vielen anderen auch eher dürftig waren. 13 Regierungsstellen verabsäumten es, bei der Errichtung und Konfiguration drahtloser Netzwerke Sicherheitsstandards einzuhalten.
Bei einer Behörde haben die GAO-Experten mehr als 90 Laptops gefunden, die nicht entsprechend konfiguriert waren. Bei allen untersuchten 24 Regierungsstellen wurden nicht genehmigte Wireless-Aktivitäten entdeckt, die von den hauseigenen Monitoring-Programmen übersehen wurden. Der Rat der GAO-Studie an die Regierung klingt banal: Behörden sollten WLAN-Netze erst dann installieren, wenn sie wüssten, wie diese sicher betrieben werden könnten.
(pte)
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