Digital vernetzte Geräte wie etwa private Überwachungskameras oder smarte Kühlschränke sollen nach dem Willen der EU-Länder künftig besser vor Cyberangriffen geschützt werden. Die Länder einigten sich am Mittwoch in Brüssel auf eine Verhandlungsposition zu neuen Regeln für Produkte mit digitalen Elementen.
Hersteller sollen demnach künftig stärker für die Cybersicherheit ihrer Produkte sorgen und bestimmte Standards einhalten. Verbraucher müssen darüber hinaus über die Cybersicherheit ihrer Produkte informiert werden, hieß es.
Die Idee geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission aus dem vergangenen Herbst zurück. EU-Staaten und das Europaparlament müssen die genaue Ausgestaltung der neuen Regeln noch aushandeln, bevor sie in Kraft treten können. Änderungen an dem Vorhaben sind noch möglich.
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