Do, 20. September 2018

Hat die Nase voll

16.12.2011 10:01

Microsoft begräbt Internet Explorer 6 mit Auto-Updates

Seit Jahren versucht Microsoft, Millionen Nutzer der Uralt-Version 6 des Internet Explorer zum Umstieg zu bewegen - vergeblich. Weltweit setzen 8,3 Prozent der User immer noch auf die veraltete Software, was die Weiterentwicklung von Websites bisweilen ausbremst. Nun hat der Konzern genug und kündigt für 2012 automatische Browser-Updates an.

"Vor zehn Jahren wurde ein Browser geboren. Sein Name war Internet Explorer 6. Jetzt, da wir 2011 haben, eine Ära moderner Web-Standards, ist es Zeit, auf Wiedersehen zu sagen", so Microsoft auf der eigens eingerichteten Website zum "Internet Explorer 6 Countdown". Der Konzern folgt damit Vorbildern wie Google und Mozilla, deren Webbrowser Chrome bzw. Firefox sich automatisch auf den neuesten Stand bringen.

Für diesen Schritt ist es höchste Zeit. Schließlich öffnet der Internet Explorer 6 erwiesenermaßen aufgrund zahlreicher Sicherheitslücken - er verfügt weder über Malware- noch Phishing-Schutz - Hackern, ihren Viren und Trojanern Tür und Tor. Zudem beschweren sich seit Jahren Entwickler, der Browser halte die Software-Industrie zurück, da er aktuelle Standards nicht unterstütze. Ihn zu ignorieren können sich viele dennoch nicht leisten, so beharrt zum Beispiel die britische Regierung weiterhin auf der Nutzung (siehe Infobox).

Start 2012 - Österreicher vorbildlich
Damit soll mit den Auto-Updates 2012 nach und nach Schluss sein, den Anfang machen im Jänner Australien und Brasilien. Auch der Internet Explorer 7 wird damit begraben, erst für Version 8 und 9 soll es einen Update-Blocker geben, der vom Nutzer allerdings erst installiert werden muss. In künftigen Versionen des Internet Explorer soll diese Möglichkeit bereits integriert sein.

Österreich befindet sich laut Microsoft übrigens bereits im "Champions Circle", also im Kreis der Gewinner: Hier wird der Internet Explorer 6 nur noch von weniger als einem Prozent der User verwendet.

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