02.05.2005 11:15 |

Tauschbörsen

Musikindustrie klagt 10.000. User

Die amerikanische Musikindustrie kämpft immer noch mit Klagewellen gegen die immer größere Zahl an Raubkopien in Tauschbörsen – ein Kampf gegen eine Übermacht...

Millionen Internet-User nützen weltweit Tauschbörsen um sich Musik, Filme oder Software aus dem Netzwerk herunter zu laden. Nachdem die Musik- und Filmindustrie gegen die Tauschsoftware vergeblich geklagt hat, sind seit eineinhalb Jahren die Tauscher selbst im Visier der Fahnder.

Der Verband der US-Musikindustrie feiert jetzt ein seltsames Jubiläum: Man hat den 10.000.  User geklagt, 725 davon in den letzten Tagen. Die gewünschte Abschreckung bringt das trotzdem nicht: Laut jüngsten Meldungen ist die Zahl der User von P2P-Netzwerken wieder gestiegen. Auch die Klagewelle dürfte nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Rund 150 Klagen hat es auch schon in Österreich gegeben, in 53 Fällen einigte man sich außergerichtlich. Mittels „Instand Messaging“ sendet der Musikverband IFPI auch Verwarnungen an Tauschbörsen-Nutzer. Nach Angaben der IFPI hat sich durch die Aktion zumindest das Unrechtsbewusstsein der Österreicher verstärkt, außerdem will man einen Rückgang an P2P-Nutzern festgestellt haben.

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