Am Montag gaben die kanadischen Punkrock-Urgesteine Sum 41 ihre Auflösung bekannt. Der Punkrock der 90er-Jahre kommt in die Jahre, verschwindet oder siecht dahin. Doch wo Altes stirbt, kann Neues erblühen - und es ist nicht so schlecht um die Szene bestellt, wie man möglicherweise befürchtet.
Und dann ging es total schnell. Ein Instagram-Posting, eine kurze Erklärung und 27 Jahre Bandgeschichte waren zu Ende. „Wir wollten, dass ihr das von uns zuerst erfahrt“, schrieben die Musiker am Montag, „Sum 41 wird aufgelöst“. Natürlich nicht, ohne sich würdevoll und üppig in die musikalische Frühpension zu verabschieden. Die bereits fixierten Konzerte (u.a. ein Auftritt beim diesjährigen Nova Rock) werden pflichtbewusst erledigt, ein neues Studioalbum namens „Heaven :x: Hell“ soll bald folgen und dem wird noch eine markante Welttournee nachgereicht, bei der Österreich vielleicht sogar noch einmal am Menüplan stehen wird. Doch das schleichende Ende der Kanadier ist nur die Süßkirsche auf dem Punkrock-Hügel des Niedergangs.
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