Die österreichische Fußball-Bundesliga hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die kommenden Saisonen beschlossen, wie die Liga am Dienstag bekannt gab. Ab der Spielzeit 2026/27 verkünden Schiedsrichter geänderte Entscheidungen – wie z.B. nach einer VAR-Intervention – über die Stadionlautsprecher. Zudem werden die VAR-Bilder auf Vidiwalls in den Stadien gezeigt. Den Unparteiischen stehen außerdem in Zukunft zur Beurteilung zwei zusätzliche Kameras zur Verfügung.
Auch terminlich gibt es Änderungen, denn die Bundesliga möchte „den sportlichen Erfolg der Klubs in den UEFA-Bewerben unterstützen“. Im Jänner wird es daher zwei zusätzliche Bundesliga-Runden geben. Dafür wird im September eine Runde in der Wochenmitte gestrichen und die ÖFB-Cup-Viertelfinalspiele finden anstatt Ende Jänner als englische Runde im Februar statt. Am Wochenende des ÖFB-Cup-Finales werden keine Bundesliga-Spiele ausgetragen. Ähnliches erfährt die 2. Liga. Im September fällt eine Runde aus, dafür wird im April eine englische Runde gespielt.
Ab der Saison 2029/30 müssen Aufstiegsanwärter aus der 2. Liga über ein bundesligataugliches – sogenanntes höchsttaugliches – Heimstadion verfügen, das bereits in der gesamten Saison 2028/29 bespielt werden muss. Lizenzbewerber dürfen nur mehr ein Heimstadion zur Bundesliga-Teilnahme nennen. Bisher war eine Planung mit zwei unterschiedlichen Stadien möglich.
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