Mehr als drei Milliarden jährlich sollen die ÖBB investieren. Doch auch hier muss die Regierung den Rotstift ansetzen. 500 Millionen Euro sparen die ÖBB 2027 und 2028 im Rahmenplan ein.
„Wir stellen keine Baustelle ein, wir gehen ein bisschen vom Gas“, beschreibt es ÖBB-Chef Andreas Matthä. Bis 2031 müssen die ÖBB insgesamt 1,6 Milliarden Euro einsparen (siehe Grafik unten).
Der Ausbau Salzburg-Köstendorf wird zwei Jahre später erst 2046 fertig, was 300 Millionen Euro erspart. Auf der Weststrecke und bei der Franz-Josefs-Bahn kommt es zu „zeitlichen Streckungen“.
Ein Tauziehen spielt sich um die Entscheidung Tiroler Brenner-Zulauf oder Flughafenspange in Niederösterreich ab, beides umzusetzen wäre zu teuer. Ein Aufschieben um zwei Jahre würde je 600 Millionen Euro bringen.
Minister Hanke priorisiert den Brenner-Zulauf, ein Beschluss in der Koalition steht aber noch aus. Dazu muss Deutschland auch seinen Teil des Zulaufs bauen, sonst entsteht ein „Flaschenhals“. Dann müsste die Flughafenspange Vorrang haben und ab 2028 gebaut werden.
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