„Fortnite“-Streit

Apple gewinnt auch vor US-Berufungsgericht

Web
25.04.2023 09:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Apple hat sich im Streit mit den Machern des Videospiels „Fortnite“ auch vor dem Berufungsgericht durchgesetzt. Die Richter beließen die Entscheidung der Vorinstanz in Kraft, in der der iPhone-Hersteller weitgehend Recht bekommen hatte. Sie fanden laut dem am Montag veröffentlichten Urteil zwar einen Fehler bei der Abgrenzung des relevanten Marktes - stuften ihn aber als unwichtig ein.

„Fortnite“-Entwickler Epic Games hatte 2021 die 30-prozentige Abgabe vom Kaufpreis umgehen wollen, die Apple bei Geschäften in seinem App Store einbehält, und zu einem Trick gegriffen: An den App-Prüfern vorbei wurde eine Version der Spiele-App durchgeschleust, mit der Nutzer virtuelle Artikel auch an Apple vorbei kaufen konnten.

Apple warf „Fortnite“ wegen des Regelverstoßes aus dem App Store, woraufhin Epic dem iPhone-Hersteller unfairen Wettbewerb vorwarf, in den meisten Punkten vor dem Bezirksgericht aber verlor.

Zugleich beließ das Berufungsgericht aber eine Entscheidung der Vorinstanz in Kraft, wonach Apple es App-Entwicklern einfacher machen soll, auf Kaufmöglichkeiten außerhalb des App Stores hinzuweisen. Das wollte wiederum der iPhone-Konzern kippen.

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