Alles Glück dieser Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde - und im Pferdeland Nationalpark Kalkalpen.
Endlich Frühling! Die Tage werden wieder länger, und die Natur erwacht zu neuem Leben. Der ideale Zeitpunkt also, die Pferde zu satteln und einen ausgedehnten Ausritt zu unternehmen. Oder wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einem Wanderritt? Das Pferdeland Nationalpark Kalkalpen zählt in dieser Hinsicht zu Österreichs Top-Destinationen.
Mehr als 300 Kilometer gekennzeichnete Reitwege durchziehen die Regionen Pyhrn-Priel, Kremstal, Steyrtal und Ennstal. Rund ein Drittel davon liegt direkt im Nationalpark – der größten Waldwildnis des Landes. Schon die Habsburger hatten hier eines ihrer Jagdreviere und so ist es nicht verwunderlich, dass einige der Reitsteige auf Initiative von Kaiserin Sisi angelegt wurden. Die Gegend ist abwechslungsreich.
Fernab vom Straßenverkehr geht es auf einsamen Wegen durch unberührte Wälder, durch Bäche, über saftige Wiesen oder auch hoch hinauf in die Berge – die Möglichkeiten sind vielfältig. Egal ob erfahrener Pferdemensch oder Neueinsteiger (immerhin ist der allererste Ausritt ein unvergessliches Erlebnis), alleine oder mit einem geprüften Wanderreitführer an der Seite, Touren gibt es ab zwei Stunden bis zu drei Tagen. Wer sich auf dem Pferderücken noch nicht so daheim fühlt oder länger pausiert hat, wendet sich an einen der bestens ausgebildeten Reitlehrer. In Einzel- oder Gruppenstunden vermitteln sie die für Ausritte nötige Sattelfestigkeit. Pferdebesitzer, die auch im Urlaub nicht auf ihren Vierbeiner verzichten möchten, finden in einem der zahlreichen Partnerbetriebe Kost und Logis für sich und ihre Tiere. Oder leiht man sich vielleicht doch lieber ein Pferd vor Ort? Diese sind robust, trittsicher und entsprechend trainiert.
Infos unter: pferdeland-nationalpark.at und oberoesterreich.at
Mehrtagesritte – nur etwas für Sattelfeste
Von April bis Oktober gehört ein mehrtägiger Ritt durch den Nationalpark zu den absoluten Highlights. In Schritt, Trab und Galopp geht es dabei über Almen und Bergrücken, übernachtet wird im Zelt, auf einer zünftigen Almhütte und der Villa Sonnwend Nationalpark Lodge. Routiniert sollte man allerdings sein. Die Tour erfordert viel Kondition und Geländeerfahrung. An manchen Engstellen müssen die Pferde geführt werden. So ein Tag im Sattel kann – trotz Pausen bei einer der zahlreichen pferdefreundlichen Jausenstationen – also anstrengend werden. Denn wer sechs Stunden und mehr im Sattelt verbringt, entdeckt möglicherweise Muskeln, von denen er vorher nicht wusste, dass es sie gibt
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