US-Aufseher mahnen Banken zu einer verstärkten Vorsicht im Umgang mit Kryptowährungen. Zu den Hauptrisiken für die Finanzinstitute zählten rechtliche Unsicherheiten sowie falsche oder irreführende Mitteilungen von Unternehmen aus der Digitalgeld-Branche, teilten die US-Notenbank Federal Reserve, der Einlagensicherungsfonds FDIC und die Bankenaufsicht OCC am Dienstag gemeinsam mit.
Die Aufseher hätten Sicherheitsbedenken bei Banken mit Geschäftsmodellen, die sich in hohem Maße auf den Kryptosektor konzentrierten. Es sei wichtig, dass Risiken in diesem Bereich, die nicht kontrolliert werden könnten, nicht auf das Bankensystem übergriffen.
Die Kryptobörse FTX hatte am 11. November Gläubigerschutz beantragt, nachdem Kunden als Reaktion auf die heimliche Verschiebung von Einlagen im Volumen von zehn Milliarden Dollar massenhaft Gelder abgezogen hatten. Der Gründer und CEO Sam Bankman-Fried trat am selben Tag als Chef zurück. Er steht in den USA wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht, die er zurückweist. Der Zusammenbruch von FTX hat die Krypto-Welt erschüttert.
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