Alle Jahre wieder. Bei den Lohnverhandlungen versuchen sich Gewerkschafter und Unternehmer zu einigen, ob und wie viel mehr Arbeiter und Angestellte verdienen sollen. Heuer ist das schwieriger denn je. Weil alles so viel teurer wurde. Doch steht dahinter das österreichische Modell der Sozialpartnerschaft. Diese muss sich mehr bewähren denn je.
1) Sozialpartnerschaft, was ist das? Im Prinzip handelt es sich um ein Netzwerk der drei großen „Kammern“ (Arbeiter-, Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer), der im ÖGB organisierten Gewerkschaften und auch der Industriellenvereinigung. Die Sozialpartner sind die Interessenvertreter der wichtigsten Berufsgruppen in Österreich. Sie versuchen, bei Mindestlöhnen und Lohnerhöhungen Kompromisse zu finden. Man will sich im Verhandlungsweg - ohne Kampf mit Streiks und Demonstrationen oder Aussperrung der Arbeitskräfte - einigen.
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