Nach Schockdiagnose

Netanyahu enthüllt: „Hatte Tumor an der Prostata“

Ausland
24.04.2026 15:30

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (76) hatte einen bösartigen Tumor „ohne jegliche Ausbreitung oder Metastasen“ in der Prostata. Entdeckt worden war dieser schon vor zwei Monaten, doch er habe seinen medizinischen Bericht nicht „zum Höhepunkt des Krieges“ veröffentlichen wollen. 

„Ich möchte Sie in drei Dingen einweihen“, beginnt Netanjahu seinen Beitrag. „1. Gepriesen sei der Herr, ich bin gesund. 2. Ich bin in exzellenter körperlicher Verfassung. 3. Ich hatte ein kleines medizinisches Problem an der Prostata, das vollständig behandelt wurde. Dank sei Gott, das liegt hinter mir.“

Vor „anderthalb Jahren“ habe er „eine erfolgreiche Operation an einer gutartigen, vergrößerten Prostata“ durchlaufen. Seitdem müsse er routinemäßig zur medizinischen Nachsorge. Bei der letzten Untersuchung in Jerusalem sei „ein winziger Fleck von weniger als einem Zentimeter in der Prostata entdeckt“ worden.

Sehen Sie hier das Posting in Hebräisch:

„Sie kennen mich“
„Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um ein sehr frühes Stadium eines bösartigen Tumors handelt, ohne jegliche Ausbreitung oder Metastasen“, so der Premier. Es habe zwei Möglichkeiten gegeben – eine Behandlung oder eine medizinische Beobachtung ohne Eingriff. „Viele tun das“, so Netanjahu. „Doch Sie kennen mich bereits“, lässt er keinen Zweifel an seiner Entscheidung.

Zitat Icon

Gepriesen sei der Herr, ich habe auch das besiegt.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (76)

„Wenn mir rechtzeitig Informationen über eine mögliche Gefahr zugespielt werden, möchte ich sie sofort angehen. Das gilt auf nationaler Ebene und auch auf persönlicher Ebene“, stellt er klar. „Genau das habe ich getan.“

„Fleck ist verschwunden“
Er habe eine spezielle Behandlung durchlaufen, die „das Problem entfernt“ habe und „keine Spur davon übriggelassen habe“. Er sei weiterhin seiner Arbeit nachgegangen und habe im Spital „ein Buch gelesen“. „Der Fleck ist vollständig verschwunden“, so der 76-Jährige. „Gepriesen sei der Herr, ich habe auch das besiegt.“

Netanjahus Krankenakte

Netanyahu war in der Vergangenheit öfter wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus gewesen.

  • Im Jahr 2024 wurde er wegen einer Hernie unter Vollnarkose operiert.
  • Kurz vor dem Jahreswechsel folgte dann die erste Operation an der Prostata.
  • Im Juli 2023 war ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden.
  • Im Sommer desselben Jahres war er nach einem Besuch am See Genezareth „ohne Kopfbedeckung und Wasser“ wegen Dehydrierung in ein Spital eingeliefert worden.

„Sende Ihnen eine herzliche Umarmung“
Netanjahu dankte dem „wunderbaren“ Team des Hadassa-Krankenhauses und rief Israels Bürger dazu auf, auf ihre Gesundheit zu achten. „Und von hier aus, am Vorabend des Sabbats, bete ich für den Frieden unserer Verletzten im Körper und in der Seele und sende Ihnen in Ihrem Namen eine herzliche Umarmung und eine vollständige Genesung“, schließt er seinen Beitrag.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt