Die Turbulenzen in der Krypto-Welt rufen nun das US-Finanzministerium auf den Plan. Nach dem Zusammenbruch der Börse FTX hat Finanzministerin Janet Yellen eine stärkere Überwachung des Marktes gefordert.
Ihr Ministerium und andere Aufsichtsbehörden hätten bereits im vergangenen Jahr Risiken in den Kryptomärkten ausgemacht, zu denen ein Mangel an Transparenz und Interessenskonflikte gehörten, hieß es in einer Erklärung der Ministerin. Dabei solle der Verbraucherschutz verstärkt werden.
FTX hatte vergangene Woche Gläubigerschutz beantragt, nachdem Kunden als Reaktion auf die heimliche Verschiebung von Einlagen im Volumen von zehn Milliarden Dollar (aktuell 9,61 Mrd. Euro) massenhaft Gelder abgezogen hatten. Die Pleite rief auch die Politik auf den Plan: Das US-Repräsentantenhaus plant eine Anhörung.
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