
Schwere Ausschreitungen jugendlicher Migranten in der Halloween-Nacht haben Polizei und Politik kalt erwischt. Der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger (61) spricht über importierten Hass, falsche Toleranz und seinen Gegenentwurf zu den Abschiebeplänen des ÖVP-Innenministers.
Samstagmorgen im Alten Linzer Rathaus. Das Büro des Bürgermeisters war früher eine Kapelle und hat deshalb einen gemauerten Erker mit Butzenscheiben, die mehr als 300 Jahre alt sind. „Historie pur“, sagt Klaus Luger, er ist schließlich nicht religiös, nie gewesen. „Ich bin wohl auch der einzige Politiker weit und breit, der keine Tracht besitzt“, erklärt der Sozialdemokrat, der in seinen jungen Jahren einmal Kommunist war. Auf dem Schreibtisch steht ein Foto der Patchworkfamilie, an der Wand hängt ein zwei mal zwei Meter großes pastellfarbenes Bild des Künstlers Gottfried Mairwöger mit dem Titel „Under milk wood“. Es hat höchstens 17 Grad, eine Folge der Energiesparmaßnahmen für öffentliche Gebäude. Ihn stört das nicht. „Ich mag die Kälte eh lieber als die Hitze.“ Auf dem Tisch liegt die „Krone“-Titelseite mit der Schlagzeile: Was bleibt von dieser Nacht? Gemeint ist die Halloween-Nacht, in der 129 Jugendliche randalierten und die Stadt in Angst und Schrecken versetzt haben.












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