Eine „Alpenkönigin“ ist neue Präsidentin von Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund: Im großen „Krone“-Interview spricht die Tiroler Unternehmerin Martha Schultz (62) über Frauen an der Spitze, Mittagessen mit ihren Mitarbeitern und wie sie die Zwangsmitgliedschaft für 590.000 Mitglieder „ganz sicher“ kostengünstiger machen will.
Die Zentrale der mächtigen Wirtschaftskammer in der Wiedner Hauptstraße, vierter Wiener Gemeindebezirk: Im 10. Stock empfängt uns Martha Schultz im Büro, das 42 Jahre lang von Präsidenten bewohnt war. Die erste Präsidentin seit 80 Jahren trägt einen blauen Hosenanzug von Schella Kann, dazu Perlohrringe und ein fröhliches Lächeln. Die Wände leuchten in warmen Grün-, Blau- und Erdtönen, sind aber noch kahl. Zuletzt hingen dort fulminante Frauenporträts ihres Vorgängers Harald Mahrer, „aber ich bin selber eine starke Frau, da hänge ich mir dann lieber die Zillertaler Berge auf“, erklärt sie, „wir haben das Foto erst am Vormittag ausgesucht.“ Vom langen Besprechungstisch, an dem sie mittendrin Platz nimmt, sieht man über ganz Wien bis zum Schneeberg. Es ist später Donnerstagnachmittag, ihr Zug nach Tirol geht in zwei Stunden.
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