„Krone“-Kommentar

Bedrohte Medienvielfalt und Zweifel an Regierung

Kolumnen
12.05.2026 05:30

Die Situation auf dem heimischen Medienmarkt verschärft sich zusehends, weil die digitalen Milliardenkonzerne von Google bis Amazon bereits einen Großteil der Werbeausgaben kassieren – stark zunehmend auch jener aus Österreich. Das bedroht die Medienvielfalt hierzulande immer stärker – weshalb nun der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Alarm schlägt und die Politik daran erinnert, bereits im Regierungsprogramm von Türkis-Rot-Pink angekündigte Fördermaßnahmen endlich umzusetzen und bestehende Maßnahmen fortzusetzen.

VÖZ-Präsident Max Dasch warnt davor, „angesichts der äußerst herausfordernden Lage der österreichischen Medienbranche, noch mehr Zeit verstreichen zu lassen“. Für private Medienunternehmen sei es wesentlich, „sich auf politisch angekündigte Maßnahmen verlassen zu können“. Doch entschieden ist noch nichts.

„Wenn es den Verantwortlichen ernst ist mit einer starken und unabhängigen Medienlandschaft, gilt es, insbesondere die im Regierungsprogramm niedergeschriebene Zustellförderung jetzt so schnell wie möglich zu beschließen. Hier darf nicht mehr länger zugewartet werden“, schlägt der Sprecher der Zeitungsverlage Alarm. Denn die Zustellwege, vor allem in entlegenere Regionen, werden aus Kostengründen immer schwerer zu bedienen.

Die geplante Vertriebsförderung wäre ein wichtiges Werkzeug, um weiterhin alle Bevölkerungsgruppen mit qualitätsvollem Journalismus versorgen zu können. Doch ist das der Regierung wirklich ein Anliegen? Die Zweifel wachsen ...

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