Technischer Fortschritt hilft nicht nur den Verbrechern – manchmal überführt er sie auch! Das musste ein Slowake zuletzt schmerzlich in Niederösterreich erfahren.
Der 38-Jährige hatte während der Öffnungszeiten eine Mietwagenfirma im Bezirk Bruck an der Leitha aufgesucht. Dabei gelang es ihm in einem unbeobachteten Moment, einen Autoschlüssel einzustecken. Wenig später saß der Mann schon am Steuer in Richtung Heimat. Warum man das so genau weiß? Weil der Mietwagen mit einem GPS-Sensor ausgestattet war. Der Besitzer konnte somit auf seinem Handy genau den Standort des Autos nachlesen. Und er nahm selbst die Spur auf.
Ab in die Hauptstadt
Bis nach Bratislava sollte die Fahrt den Industrieviertler schließlich führen. Zuvor hatte der Unternehmer bereits die Polizei über den Diebstahl informiert, die das Fahrzeug daraufhin zur Fahndung ausgeschrieben hatte. In der slowakischen Hauptstadt hatte er sich dann fast direkt neben dem Diebesgut geparkt. Den Rest überließ er der örtlichen Exekutive, die er zielgenau hinführen konnte.
Der Verdächtige befand sich zudem ebenfalls unmittelbar in der Nähe. Der einschlägig vorbestrafte 38-Jährige wurde festgenommen.
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