Mit einem Heimsieg über Amstetten kann die Lustenauer Austria nach zwei Jahren Zweitklassigkeit den Wiederaufstieg klarmachen. Bei einem Remis oder einer Niederlage, muss der Tabellenführer aus dem Ländle auf die Schützenhilfe von Hertha Wels hoffen, die gegen St. Pölten spielt.
Bereits mehrfach gab es ein dramatisches Aufstiegsfinale. In bester Erinnerung ist der letzte Spieltag der Spielzeit 2022/23 als Tabellenführer GAK mit 3000 Fans nach Dornbirn reiste und über ein 1:1 nicht hinauskam. Verfolger BW Linz siegte gegen Sturm Graz II spät mit 2:1 und stieg auf.
Ähnliches erlebte Wacker Innsbruck 2020/21. Die Tiroler mit Ronivaldo und Fridrikas unterlagen in der letzten Runde zu Hause gegen die Oberösterreich Juniors 0:1, damit überholte Klagenfurt durch einen 2:1-Sieg bei Rapid II Innsbruck. BW Linz hatte als Meister auf den Aufstieg verzichtet, Liefering durfte als Vizemeister nicht rauf. Austria Klagenfurt setzte sich in der Relegation gegen ein desolates St. Pölten klar mit 4:0 bzw. 1:0 durch und stieg in die Bundesliga auf.
Neun Punkte Vorsprung verjuxt
Auch Austria Lustenau war mehrmals erfolglos in Titelentscheidungen involviert. In der Saison 2012/13 war nach einem tollen Herbst eigentlich alles für den Aufstieg angerichtet. Durch ein katastrophales Frühjahr verspielte man alle Trümpfe und musste schließlich sang- und klanglos dem SV Grödig den Vortritt lassen.
Selbst Mattersburger Hilfe nutzte nichts
Schützenhilfe In der Saison 2005/06 verspielte Lustenau – im Dreikampf mit Altach und dem LASK – in der vorletzten Runde durch ein 0:1 im Rheindorf alle Aufstiegschancen. Der Ländle-Rivale stieg so in die Bundesliga auf. Besonders bitter verlief die Saison 2001/02. Hier lag Pasching eine Runde vor Schluss zwei Punkten vor Lustenau. Die Oberösterreicher patzten gegen Mattersburg. Mit einem Sieg gegen Untersiebenbrunn wäre die Austria Meister geworden, sie verlor aber 1:2.
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