Manche Menschen haben zu viel Geld und wollen es nicht neu anlegen, weil es dann noch mehr wird - der bekannte Onkel-Dagobert-Effekt. Dann geht’s eben in andere Sphären. Und dort werden verrückte Projekte oft mit noch verrückteren begründet. Autor und promovierter Chemiker Christian Mähr geht in seiner neuen „Krone“-Serie „Zwischen Himmel und Erde“ den großen wie den kleinen Dingen auf den Grund - immer mit einem Augenzwinkern.
Eine Methode, Geld möglichst spektakulär zum Fenster hinauszuwerfen, ist die private Raumfahrt, der Flug zum Mond, zum Mars und so weiter. Zunächst geht es in die Erdumlaufbahn; ein paar Milliardäre bieten solche Reisen für Millionäre an - aber das sind Marketing-Events. Natürlich sagt niemand: „Das ist eine coole Methode, einen Haufen Geld zu verbrennen.“ Man spricht vom „Forschungsdrang“, der allumfassenden Neugier unserer Spezies, Entdeckung von Welten, „die noch kein menschliches Auge erblickt hat“. Lyrismen aus Science-Fiction-Serien. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.