Edit-Button

Twitter testet Funktion zum Bearbeiten von Tweets

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02.09.2022 07:20
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach jahrelangen Diskussionen und Forderungen von Nutzern wie Tech-Milliardär Elon Musk hat Twitter angekündigt, eine Funktion zum nachträglichen Bearbeiten von Tweets zu testen. Der sogenannte Edit-Button soll zunächst aber nur als Pilotprojekt für Abonnenten des Bezahlservice Twitter Blue eingeführt werden, wie der Kurznachrichtendienst am Donnerstag mitteilte.

„Innerhalb einer kurzen Zeitspanne gibt es die Möglichkeit, beispielsweise Tippfehler zu korrigieren und fehlende Tags hinzuzufügen“, erklärte Twitter. Während der Testphase können Tweets demnach innerhalb von 30 Minuten nach ihrer Veröffentlichung einige Male bearbeitet werden. Veränderungen sollen danach mit einem Symbol, einem Zeitstempel und einer Kennzeichnung ersichtlich gemacht werden.

Für und wider
„Wir hoffen sehr, dass sich das Twittern mit der Verfügbarkeit der Editier-Funktion einfacher und weniger stressig anfühlen wird“, sagte Twitters Deutschland-Chefin Jolanta Baboulidis. Forderungen nach einem Edit-Button gebe es schon lange. Im April startete Elon Musk - nachdem er als Investor bei Twitter eingestiegen war - eine Umfrage zum Edit Button. Dabei traf der Vorschlag unter den Nutzern auf große Zustimmung. Allerdings gilt das Ergebnis nicht als repräsentativ.

Es gibt jedoch auch Bedenken gegen die Funktion. Ein Argument dagegen ist etwa die Befürchtung, dass Tweets, nachdem sie viral gehen, abgeändert und so in ihrer Kernaussage entstellt oder beispielsweise für Werbebotschaften oder Propaganda missbraucht werden könnten. Twitter versicherte, während der Testphase genau darauf zu achten, wie sich die Funktion auf die Art und Weise auswirkt, wie Menschen Tweets lesen, schreiben und sich mit ihnen beschäftigen.

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