Neues Gutachten

Doppelmord: Kleiner Samuel (5) hatte keine Chance

Kärnten
31.08.2022 18:55

Ein neues Gutachten im Mordfall von Villach hat ergeben: Fünfjähriger wurde mit seiner Mama vom Auto der eifersüchtigen Nebenbuhlerin überfahren und starb noch an der Unfallstelle.

Es ist der 29. Jänner 2022, 16.35 Uhr. Die 43-jährige Romana und ihr kleiner Sohn Samuel sind auf der St. Johanner Straße in Völkendorf, einer ruhigen 30er-Zone, unterwegs. Die Mama zu Fuß, der Bub auf einem Kinderroller. Plötzlich schießt ein silbernes Fahrzeug auf die beiden zu - mit rund 60 Stundenkilometern, wie das technische Gutachten des Sachverständigen Erwin Pinter ergeben hat.

Am Steuer sitzt die 37-jährige Alina S., eine Rumänin, die mit Samuels Vater verheiratet war. Mutter und Kind werden von ihrem Auto erfasst, überfahren und getötet. Dass sie keine Chance hatten, bestätigt nun auch ein neues gerichtsmedizinisches Gutachten.

Noch immer kein Gutachten zur Zurechnungsfähigkeit
Der Tathergang gilt damit weitgehend als geklärt - wie schaut es aber mit dem Motiv der mutmaßlichen Doppelmörderin aus? „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, sagt Markus Kitz als Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Denn noch immer ist die Expertise des bekannten Psychiaters Peter Hofmann ausständig.

Er wurde bereits im April beauftragt, sich mit der Zurechnungsfähigkeit der Tatverdächtigen auseinanderzusetzen. „Offenbar ist das Thema doch schwieriger“, meint Verteidiger Michael Hirm. Ohne Gerichtsgutachten kann aber keine Entscheidung über eine Anklage getroffen werden.

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