Mit einer Fertigstellungsfeier wurde am Donnerstag die Generalsanierung des Tiroler Brettfalltunnels offiziell abgeschlossen. Insgesamt investierte das Land in das Projekt 14,2 Millionen Euro. Die Zillertaler brauchten jahrelang Geduld ...
Nach knapp dreijähriger Bauzeit wurden am Donnerstag die Bauarbeiten im Brettfalltunnel offiziell abgeschlossen. „Das Tor ins Zillertal ist damit für die kommenden Jahrzehnte technisch auf dem neuesten Stand und bietet eine sichere und verlässliche Verbindung“, freut sich Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler.
Zentrale Bauteile des 30 Jahre alten Bauwerkes wurden umfassend erneuert. Dazu zählen die Tunnelinnenschale, der Fahrbahnbelag, helle Wandpaneele sowie eine komplett neue Betriebs- und Sicherheitstechnik. „Wir haben den Tunnel technisch praktisch neu aufgestellt. Er ist heller, moderner und vor allem deutlich sicherer“, erläutert Alexander Zecha, Leiter des Sachgebiets Straßenerhaltung.
Die Generalsanierung des Brettfalltunnels war nach fast 30 Jahren Betriebszeit zwingend notwendig.
Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler
Mehr als 100 Kilometer Kabel neu verlegt
Der Tunnel verfügt nun über modernste Betriebssysteme. Dazu zählen automatische Brand- und Rauchmelder, Videoüberwachung, Notrufanlagen, Löschsysteme, eine moderne Belüftung sowie eine intelligente Verkehrssteuerung. „Das System erkennt Staus, Brände oder Rauchentwicklung automatisch und reagiert innerhalb weniger Sekunden“, berichtet Simon Stöckl, Projektleiter der Generalsanierung.
Massive Verkehrseinschränkungen
Und was sagen die Bürgermeister zu den jahrelangen Verkehrsbeschränkungen? „Die Umleitungen waren sicherlich herausfordernd, aber auch notwendig, um langfristig von der Entlastung durch den Tunnel profitieren zu können“, betonen die Dorfchefs Karl Eberharter (Strass) und Josef Wibmer (Schlitters). Die Kosten beliefen sich auf 14,2 Millionen Euro.
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