Der deutsche Internetdienstleister United Internet hat einem Medienbericht zufolge seine beiden Webportale Gmx.de und Web.de ins Schaufenster gestellt. Im Gespräch soll der Verkauf eines Minderheits- oder auch eines Mehrheitsanteils sein.
Das berichtete das „Handelsblatt“ am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bei einem Deal könne die Sparte Konsumentenapplikationen mit rund 1,5 Milliarden Euro bewertet werden.
Dem Bericht zufolge ist die Investmentbank Perella Weinberg mit dem Verkauf der meistgenutzten E-Mail-Anbieter in Deutschland beauftragt worden. Erste Angebote sind demnach in Kürze zu erwarten und ein Deal könnte im Herbst über die Bühne gehen.
United Internet war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Im vergangenen Jahr erzielte die Sparte Konsumentenapplikationen ein Betriebsergebnis (Ebitda) von knapp 123 Millionen Euro.
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