25.03.2022 12:10 |

Hardware-Monatsgebühr

Apple könnte iPhones künftig auch im Abo anbieten

Der US-Computerkonzern Apple erwägt ein neues Vertriebsmodell für iPhones und andere Hardware-Produkte. Neben dem klassischen Kauf, bei dem die Hardware einmal bezahlt wird und damit in den Besitz des Käufers übergeht, könnte es künftig auch ein Abo-Modell geben, bei dem man eine Monatsgebühr für die Nutzung des Geräts bezahlt.

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Das berichtet „Bloomberg“ unter Berufung auf Insider. Es handle sich nicht um ein Ratenzahlungsprogramm, bei dem das Gerät nach Abschluss der Zahlung in den Besitz des Nutzers übergehe. Die Monatsgebühr richte sich nicht zwangsläufig nach dem Gerätepreis. Möglich wäre das Abo-Modell nicht nur beim iPhone, sondern auch bei anderen Produkten wie Mac-Computern.

Regelmäßiger Austausch denkbar
Denkbar sei etwa auch, das abonnierte Gerät im Jahres- oder Zweijahrestakt gegen ein neues Modell auszutauschen. In den USA verfolgt Apple mit dem „iPhone Upgrade Programm“ bereits einen derartigen Ansatz: Hier erhalten die Kunden alle zwölf Monate das neueste iPhone-Modell.

Dem Bericht zufolge wird an dem neuen Vertriebsmodell noch gearbeitet, eine Einführung sei Ende 2022 - zum Start der nächsten iPhone-Generation - denkbar. Sie könnte aber auch noch bis 2023 auf sich warten lassen.

Abo hätte für Apple Vorteile
Für Apple hätte ein Hardware-Abo durchaus Vorteile, analysiert Golem.de. Während der Konzern derzeit im Jahresverlauf unregelmäßige Einkünfte erzielt, die kurz nach der Enthüllung neuer Hardware sprunghaft steigen und am Ende des Produktzyklus wieder sinken, würde ein Abo-Vertrieb monatlich die Kassen füllen. Aus dem Abo-Programm ausgeschiedene Geräte könnte Apple nach der Rückholung zum rabattierten Preis weiterverkaufen.

Apple wäre nicht das erste Unternehmen, das Hardware im Abo anbietet. Beim Online-Händler Cyberport gibt es beispielsweise in Deutschland schon seit 2020 Apple-Hardware gegen Monatsgebühr.

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