26.01.2022 11:02 |

Wirbel um „Fluffy“

Staubsauger-Roboter flüchtete aus Geschäft in NÖ

Wirbel im niederösterreichischen Wieselburg um einen ausgebüxten Staubsauger-Roboter namens „Fluffy“: Das Gerät war in einem günstigen Moment einem Geschäft „entflohen“, eine eilig eingeleitete Suche verlief zunächst ergebnislos. Inzwischen sind „Fluffy“ und seine Besitzerin wieder vereint. Weit gekommen war der Roboter auf Reisen glücklicherweise nicht.

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„Wer hat unseren Fluffy gesehen?“ - mit dieser Frage wandte sich Ingrid Pruckner, Besitzerin des „Wieselburger Schmankerlladen“, in einem Posting an die Facebook-Community. Der Staubsauger-Roboter der Marke Lefant hatte sich demnach am Montagmorgen „aus dem Staub gemacht“, indem er die Gelegenheit nutzte und just in dem Moment, als die elektrische Schiebetür einen automatischen Testlauf machte, aus dem Laden ausbüxte. Ein beigefügtes Bild der Überwachungskamera zeigte „Fluffy“ auf seinem Weg in die Freiheit.

Die währte allerdings nicht allzu lange, auch wenn manch Facebook-Nutzer das Gerät bereits in der Karibik wähnte. Stattdessen endete die Reise des Roboters in einem Restmüll-Container. Pflichtbewusste Gemeindemitarbeiter hatten „Fluffy“ dort entsorgt, nachdem sie ihn völlig erschöpft, sprich: mit leerem Akku, an einer Straßenlaterne gefunden hatten und glaubten, dass ihn dort jemand entsorgt habe, wie der ORF berichtete. Ein Mitarbeiter des Bauhofs entdeckte „Fluffy“ schließlich in dem Container und brachte ihn unbeschadet seiner glücklichen Besitzerin zurück.

„,Fluffy‘ lädt jetzt auf und wir freuen uns schon sehr, wenn er bald wieder seine Runden bei uns dreht“, schrieb Pruckner in einem weiteren Posting. Für weitere „Ausbrüche“ hat sie laut Bericht vorgesorgt: „Der Fluffy hat von uns nun ein Pickerl bekommen. Wenn er wieder mal einen Freiheitsdrang verspürt, soll man ihn gleich erkennen und wissen, wo er hingehört“, wurde Pruckner zitiert.

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