22.08.2021 13:58 |

Um bis zu 20 Prozent

Microsoft erhöht Preis für Software-Abo Office 365

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat - wie auch Rivale Adobe - in den letzten Jahren verstärkt auf ein Abo-Vertriebsmodell gesetzt. Bei Office 365 kann man Word, Excel und andere Office-Tools im Paket mit OneDrive-Speicher und Skype-Minuten gegen Monats- oder Jahresgebühr abonnieren. Und viele Nutzer, vor allem Firmenkunden, sind darauf eingestiegen. Sie müssen sich nun auf höhere Preise gefasst machen: Microsoft verteuert Office-365-Abos um bis zu 20 Prozent.

Es ist die erste Preiserhöhung seit der Einführung des Office-Abos - und eine durchaus saftige. Je nach genutztem Tarif werden die Abo-Dienste Office 365 beziehungsweise Microsoft 365 um bis zu 20 Prozent teurer.

So sehen die Monatsgebühren künftig aus:

  • Microsoft 365 Business Basic: 6 statt 5 US-Dollar
  • Microsoft 365 Business Premium: 22 statt 20 US-Dollar
  • Office 365 E1: 10 statt 8 US-Dollar
  • Office 365 E3: 23 statt 20 US-Dollar
  • Office 365 E5: 38 statt 35 US-Dollar
  • Microsoft 365 E3: 36 statt 32 US-Dollar

Laut Microsoft gelten die Preiserhöhungen weltweit und werden an die lokalen Währungen angepasst. Wie sich die Europreise für Office-365-Abos konkret entwickeln werden, hat der US-Softwarekonzern bisher allerdings noch nicht verraten.

Laut Microsoft notwendige Inflationsanpassung
Microsoft rechtfertigt den Schritt damit, dass es für die Office-Abos noch nie eine Preiserhöhung gab, eine inflationsbedingte Anpassung daher notwendig sei. Treffen werden die Preiserhöhungen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die das Office-Abo in den von Microsoft angebotenen Standardpaketen einkaufen. Großkonzerne handeln sich normalerweise bessere Konditionen aus.

Pandemie brachte Microsoft viel Kundschaft
Microsoft hat mit seinen Office-Abos nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie und dem Trend zur Telearbeit in den vergangenen zwei Jahren viele neue Kunden gewonnen. Der Zeitpunkt für die Preiserhöhung ist für den Softwarekonzern also durchaus günstig, analysiert „WinFuture“.

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