„Ich bin ohnehin im Schatten“ oder „Wer zu viel cremt, bleibt käseweiß.“ Gängige Ausreden von Menschen, die das Einschmieren nicht mögen. Damit riskiert man jedoch Sonnenbrände und im schlimmsten Fall Jahre später Hautkrebs. Ein Facharzt klärt auf, warum sich Gefahren hinter solchen Aussagen verbergen.
„Auch wenn man sich nicht der prallen Sonne aussetzt, muss man sich eincremen. Denn ein Großteil der Strahlungsintensität wird z. B. von Straßen oder Wasser reflektiert“, erklärt Prim. Dr. Werner Saxinger, Leiter der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Klinikum Wels-Grieskirchen, OÖ. „Selbst Sonnenschirme oder Markisen halten die Strahlung nicht zur Gänze ab.“ Daher auch im Schatten Sonnenlotion auftragen.
Selbst Sonnenschirme oder Markisen halten die Strahlung nicht zur Gänze ab.
Prim. Dr. Werner Saxinger, Leiter der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Klinikum Wels-Grieskirchen.
Gefährlich wird es auch hinter Fensterglas, das zwar den Großteil der UVB-, nicht aber UVA-Strahlung filtert. Kein schöner Sommerteint, wenn man schmiert? „Das geht dann eventuell nicht so schnell, ist aber viel gesünder“, so der Experte. Und auch, wer schon „Farbe“ hat, sollte dennoch vorsichtig sein, denn „diese Melanin-Pigmentierung entspricht lediglich einem Lichtschutzfaktor von 2.“
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