Sprache und Bilder

Suchmaschine erzählt Ergebnis als bewegte Geschichte

Web
31.01.2011 10:54
Qwiki, eine derzeit im Teststadium befindliche Suchmaschine, setzt auf einen neuen Ansatz zur Darstellung von Suchergebnissen: Statt entweder Bilder oder Text auszuwählen, wird dem Nutzer eine bebilderte und zum Teil um Videos ergänzte Geschichte vorgelesen.

Qwiki  befindet sich in der Alpha-Version, wird also noch getestet und verbessert. Zurzeit steht die Suchmaschine lediglich auf Englisch zur Verfügung, gesucht werden kann jedoch nach allem, was das Herz begehrt.

Die Besonderheit von Qwiki: Die Ergebnisse werden als kurze Geschichten in Form animierter Diashows erzählt, statt wie zum Beispiel auf Wikipedia hauptsächlich in Textform dargestellt. Auch die Entscheidung zwischen Bild oder Text, die bei anderen Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing ansteht, ist nicht nötig - Qwiki zeigt während der Erzählung passende Bilder und zum Teil auch Videos an. Die Informationen stammen aus Wikipedia, die Bilder aus Wikimedia Commons, außerdem gibt es YouTube-Videos zu sehen.

Komfortable Darstellung der Ergebnisse
Via Software wird der dargestellte Text in Sprache umgewandelt, weshalb die weibliche Stimme etwas künstlich klingt - wie zum Beispiel bei Navigationsgeräten. Die Präsentation kann per Klick auf den Pause-Button jederzeit angehalten werden, außerdem kann der Nutzer die angezeigten Bilder per Klick vergrößern, um zusätzliche Informationen dazu zu erhalten.

Diashows sind kurz gehalten
Die von Qwiki gelieferten Suchergebnisse sind meist eher kurz gehalten - genug für einen grundlegenden Überblick, jedoch zu wenig für echte Beschäftigung mit der Materie. Wer also tiefergehende Informationen sucht, wird um "große" Vorbilder wie Wikipedia weiterhin nicht herumkommen. Immerhin werden nach einer Diashow zahlreiche verwandte Themen angezeigt, zu denen sich der Nutzer ebenfalls eine Zusammenfassung ansehen kann.

Internet-Profis und 100.000 Freiwillige hinter Qwiki
Fast 100.000 Freiwillige haben bereits an Qwiki mitgearbeitet, so die Entwickler. An ihrer Spitze stehen Eduardo Saverin, ein Mitbegründer von Facebook, sowie Doug Imbruce und Louis Monier, zwei Suchmaschinen-Pioniere. Die Qwiki-Macher hoffen auf die Mithilfe der Nutzer, um das Angebot zu verbessern. Diese können Bilder und Videos vorschlagen oder hochladen und angeben, ob ein Wort falsch ausgesprochen wurde. Weitere Kritik ist - zumindest derzeit - jedoch offenbar nicht möglich.

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