Der Umfrage zufolge nennt fast jeder zweite Jugendliche in Internet-Communitys seinen vollen Vor- und Nachnamen (44 Prozent) sowie seinen Beziehungsstatus, also die Angabe, ob er gerade Single ist oder einen festen Freund bzw. Freundin hat (50 Prozent). Die E-Mail-Adresse geben 41 Prozent an.
"Solche Angaben sollten in der Regel nur Freunde und gute Bekannte sehen", so Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. "Viele Netzwerke bieten detaillierte Einstellungen zur Privatsphäre an. Gerade Jugendliche sollten diese Möglichkeiten nutzen", rät er. Denn: "Vieles, was leichtfertig für alle sichtbar ins Netz gestellt wird, bleibt dort für immer."
Insbesondere jüngeren Teenagern und deren Eltern empfiehlt der Verband, mit privaten Angaben sparsam umzugehen. "Für Kinder ist ein hohes Maß an Datenschutz wichtig. Wer zu viel preisgibt, macht sich leichter angreifbar."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.