21.05.2021 10:34 |

Lautlose Killer

Tierschützer warnen vor Gefahr durch Mähroboter

Die vermehrt in heimischen Gärten verwendeten Mähroboter werden laut der Tierschutzorganisation Vier Pfoten zunehmend zur Gefahr für Wildtiere. Verwiesen wurde seitens der Organisation am Freitag auf den Fall eines Igels, der in Deutsch-Wagram im Bezirk Gänserndorf von einem solchen Gerät erfasst worden war. In der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) war keine Hilfe mehr möglich.

„Leider war die Schnittwunde so groß und tief und auch schon mit Fliegenmaden befallen, dass das EGS-Team nichts mehr für den armen Igel tun konnte“, hieß es in einer Aussendung. Von Mährobotern verursachte tödliche Wunden bei Tieren seien keine Ausnahme, wurde gewarnt.

Besonders häufig seien Igel betroffen: „Sie flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein. Entweder sie verenden gleich, oder sie tragen extrem schwere Verletzungen davon“, sagte Vier-Pfoten-Expertin Veronika Weissenböck. Tierfreunden wurde geraten, entweder auf Mähroboter zu verzichten oder diese nur unter Aufsicht einzusetzen.

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