Notruf in Catania
Junges Paar verirrt sich bei Ausflug am Ätna
Ein Ausflug zum Ätna endete für ein junges Paar aus der Provinz Catania mit einem Notruf. Die beiden verloren nach dem Besuch eines Aussichtspunkts, von dem sie die Lavaströme beobachten wollten, den Weg und gerieten in unwegsames Gelände. Rettungskräfte konnten sie schließlich in Sicherheit bringen.
Eigentlich wollten sie nur die spektakuläre Eruption des Ätna bestaunen. Doch für das junge Paar aus der Provinz Catania wurde der Ausflug schnell gefährlich. Auf dem Rückweg von einem Aussichtspunkt verloren die beiden die Orientierung und fanden den Weg zu ihrem Parkplatz nicht mehr. Das Paar geriet in ein besonders unwegsames Gebiet und wusste schließlich nicht mehr weiter. Deshalb wählten die beiden den Notruf. Rettungskräfte machten sich auf die Suche und konnten das Paar sicher aus dem Gelände bringen.
Solche Einsätze sind derzeit keine Seltenheit. Der Ätna zieht wegen des Ausbruchs viele Besucher an. Vor allem am Abend und in der Nacht kommen Hunderte Menschen, um die rot glühenden Lavaströme zu sehen. Viele möchten dem Naturschauspiel möglichst nahekommen. Die Behörden warnen jedoch davor, sich ohne Vorbereitung in das schwierige Gelände zu begeben.
Problematiken des Ätna
Der Ätna ist weiterhin aktiv, aus mehreren Öffnungen des Vulkans strömt Lava. Gleichzeitig kommt es am Krater Voragine immer wieder zu heftigen Explosionen. Dabei wird viel Vulkanasche in die Luft geschleudert. Die Asche geht vor allem an der Südseite des Ätna nieder und war auch in Catania und umliegenden Orten zu sehen.
Flugverkehr stark beeinträchtigt
Die Asche sorgt auch für Probleme am Flughafen von Catania. Wegen der dichten Aschewolke mussten zahlreiche Flüge gestrichen oder auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Der Flughafen bleibt vorerst geschlossen. Bevor Flugzeuge wieder abheben können, müssen die Start- und Landebahnen von der Asche befreit werden.
Für das junge Paar endete der Ausflug am Ätna doch noch heil. Ihr Erlebnis zeigt aber, wie schnell ein Besuch des Vulkans gefährlich werden kann besonders dann, wenn man die Wege und das Gelände nicht kennt.










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