Kolumbien ist vom schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten erschüttert worden. Mindestens 132 Menschen wurden getötet, intensiv wird nach Überlebenden in den Trümmern gesucht. Angesichts der Katastrophe hat Sängerin Shakira eine berührende Botschaft an die Opfer in ihrem Heimatland geschickt.
„Geliebtes Kolumbien, meine Gedanken sind bei allen, die heute dieses Erdbeben gespürt haben, und bei den Familien, die gerade Momente der Angst durchleben“, schrieb die 49-Jährige auf der Plattform X. Gerade in solchen Momenten wüssten die Kolumbianer, wie sie zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen könnten.
„So schnell wie möglich helfen“
Shakira, die derzeit in Miami Beach im US-Bundesstaat Florida wohnt, schrieb weiter: „Meine ganze Kraft und Liebe gilt meiner Heimat. Lasst uns einander fest umarmen und auf die Anweisungen achten, damit wir so schnell wie möglich helfen können“ (siehe unten).
Arme Region schwer getroffen
Das Beben mit einer Magnitude von 7,4 hatte sich am Montagfrüh (Ortszeit) ereignet. Das Epizentrum lag nahe der westkolumbianischen Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó an der Pazifikküste, einer der ärmsten Regionen des Landes. Auch nahe gelegene Städte im Westen des Landes wurden erschüttert, teilweise brach Panik aus. Kolumbiens neuer Staatschef Abelardo de la Espriella sprach von Tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus.
Besonders betroffen war das für den Kaffee-Anbau bekannte Departamento Risaralda mit der Regionalhauptstadt Pereira im Westen des Landes, das auch bei Touristen beliebt ist. Dort gab es den Behörden zufolge dutzende Tote. Viele Opfer gab es auch im Departamento Valle del Cauca mit der Regionalhauptstadt Cali, der drittgrößten Stadt des Landes. Aus der ebenfalls in der Kaffee-Region gelegenen Stadt Manizales wurden weitere Tote gemeldet. Mehr als 570 Menschen wurden verletzt.
Maluma: „Sind bereit, zu helfen“
Auch weitere Größen der kolumbianischen Musik brachten ihr Mitgefühl zum Ausdruck. „Es ist so schmerzhaft, was gerade in Kolumbien passiert. Ich sende allen Angehörigen der Opfer eine herzliche Umarmung, und wir sind bereit, zu helfen. (...) Los, Kolumbien! Jetzt brauchen wir diese Kraft und diesen Zusammenhalt“, postete etwa Reggaeton-Sänger Maluma auf Instagram.
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