Der Sprung aufs Parkett könnte ein Volumen zwischen 1 und 1,5 Milliarden Dollar (zwischen 758 Millionen und 1,1 Milliarde Euro) haben, berichtete CNBC. Damit könnte es der größte Börsengang in der US-Technologiebranche seit einem Jahrzehnt werden. Von Groupon war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
Das Internet-Unternehmen reitet offenbar auf der Welle von Branchen-Primus Facebook. Das soziale Netzwerk wird nach einer 450-Millionen-Investition durch Goldman Sachs derzeit mit 50 Milliarden Dollar (37,39 Milliarden Euro) bewertet. Die Ankündigung von Goldman Sachs und die daraus folgende Milliarden-Bewertung habe den Börsenplänen einiger führender Technologieunternehmen spürbar Auftrieb gegeben, sagte ein Insider.
Twitter angeblich auch an Börse interessiert
Neben Facebook erwägt nach Reuters-Informationen auch der Kurznachrichtendienst Twitter einen Börsengang. Erste Beobachter sehen die Internet-Euphorie von Geldanlegern skeptisch und warnen vor einer neuen Internetblase.
33 Millionen Kunden bringen Millonenumsätze
Auch der Internet-Gigant Google hat bereits seine Hand nach Groupon ausgestreckt. Ende vergangenen Jahres scheiterte ein Übernahmeversuch - Kreisen zufolge wollte Google sechs Milliarden Dollar (4,49 Milliarden Euro) auf den Tisch legen. Groupon schickt seinen mehr als 33 Millionen Kunden in 35 Ländern täglich E-Mails mit zahlreichen Schnäppchen-Angeboten. Kommt eine Mindestanzahl an Interessenten zusammen, kann Groupon Rabatte aushandeln. Analysten schätzen den jährlichen Umsatz des Konzerns auf 500 Millionen bis 2 Milliarden Dollar (373,85 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro).
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