Zum 100. Mal saß Ferdinand Feldhofer in einem Bundesligaspiel auf der Trainerbank. Doch das Jubiläum wird er wohl schnell vergessen wollen, denn nach einer über weite Strecken mageren Leistung unterlag sein GAK bei Ried mit 1:2. Zwei haarsträubende Fehler in der Defensivewaren in dieser Partie zu viel. Das Tor von Mark Grosse gegen den Ex-Klub war am Ende zu wenig.
Mit zwei Änderungen gegenüber dem 1:1-Remis am Freitag schickte Trainer Ferdl Feldhofer in seinem 100. Bundesligaspiel als Trainer seinen GAK beim „Rückspiel“ in Ried aufs Feld: Für den gesperrten Thorsten Schriebl lief Tobias Koch auf. Und nachdem Jacob Italiano angeschlagen fehlte, kam Mukhran Bagrationi zu seinem Debüt in der Startelf. Bisher kam der 22-jährige Georgier nur zu einem Einsatz – 45 Minuten beim 0:2 in Tirol.
Der GAK startete gut, hatte durch zwei Schüsse von Ramiz Harakate in den ersten 15 Minuten auch zwei Chancen. Beide waren jedoch zu ungenau. Dann hatte die Defensive der „Rotjacken“ aber ein sieben Minuten langes, kollektives Schläfchen: In Minute 28 ging ein Abschlag von Ried-Goalie Leitner durch die Abwehr, Bajic sagte artig „Danke“. Und in der 35. Minute verlor Ludwig Vraa beim Herausspielen unnötig den Ball, Bajic bediente Mutandwa und der schob zum 2:0 ein. Der GAK in Schockstarre.
Anschlusstreffer aus dem Nichts
Die Feldhofer-Elf fand absolut keine Antwort. Der Trainer versuchte es mit Auswechslungen. Dies schien zu fruchten. Denn aus dem Nichts jubelten die Roten plötzlich: Einen Stanglpass von Ramiz Harakate erlief Dominik Frieser. Und der Eingewechselte bediente mit einer Flanke Mark Grosse, die der Joker gegen seinen Ex-Verein nur noch einköpfeln musste. 1:2.
Wenige Augenblicke später fasste sich Mathias Olesen ein Herz, doch sein Distanzschuss wurde von Ried-Tormann Leitner entschärft. Damit hatte der GAK sein Pulver aber verschossen. Und es blieb bei der 1:2-Pleite. Ein Jubiläum zum Vergessen für Trainer Ferdl Feldhofer also! „Aufgrund der ersten Halbzeit war leider nicht mehr drinnen. Wir haben kaum Chancen gehabt, in Ballbesitz haben wir uns nicht festsetzen können. Und die Rieder haben uns ihr Spiel aufgezwungen“, war die Freude bei Torschütze Grosse überschaubar. Weiter geht es am Samstag bei Schlusslicht WAC.
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