Bereits die Grundversion des US-Passat, der in Chattanooga, Tennessee gebaut wird, hat einen 170 PS starken Fünfzylinder-Benziner unter der Haube. Optional stehen ein sparsamer Clean Diesel (TDI) mit 140 PS und ein Sechszylinder-Benziner zur Verfügung; der 280 PS starke VR6 ist serienmäßig an ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) gekoppelt. Die Allianz aus VR6 und DSG soll den Passat zu einer hochklassigen Sportlimousine machen (0-60 mph: 6,5 s).
Der US-Passat ist mit 4,87 Metern zehn Zentimeter länger als der „normale“ und mit 1,84 Metern auch etwas breiter. Der neun Zentimeter längere Radstand (2,80 Meter) schafft Raum für die Passagiere. Der Kofferraum ist dagegen mit 529 zu 565 Litern kleiner.
Die Ausstattungsbezeichnungen erinnern an Mercedes-Benz: S, SE und SEL. Schon die Grundversion (S) ist sehr gut ausgestattet: Reifendruck-Kontrollsystem, ESP, ABS mit Bremsassistent, Berganfahrassistent, sechs Airbags, rundum elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Wärmeschutzverglasung, Analoguhr in der Armaturenmitte, Tempomat, Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, ein Radio-CD-System (MP3-fähig, plus externem Audio-Eingang) und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung (mit Sprachsteuerung).
„Warmlaufenlassen“ serienmäßig
Was bei uns als No-Go gilt, bekommt der US-Passat als Sonderausstattung: Per Funkfernbedienung kann der Motor von außen gestartet werden, damit sich der Wagen aufheizen oder die Klimaanlage den Innenraum herunterkühlen kann. Nach diesem „Remote Start“ läuft der Motor maximal zehn Minuten.
Im August kommt er in den Handel. In den USA.
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