Die Einführung einer neuen Funktion bei Microsofts Edge-Browser ist gehörig nach hinten losgegangen: Mit dem „Startup Boost“ wollten die Entwickler dafür sorgen, dass der Browser bei Bedarf schneller startet. Bei einigen Nutzern sorgte die Funktion allerdings dafür, dass Edge sich überhaupt nicht mehr schließen ließ.
Microsoft hatte die neue Funktion in Version 89 des Edge-Browsers auf Chromium-Basis eingeführt. „Startup Boost“ soll dafür sorgen, dass der Browser schneller startet. Laut den Entwicklern soll das Programm sich dadurch so schnell öffnen, als hätte es auf die Nutzeranfrage „gewartet“.
Die neue Funktion beschleunigt aber nicht nur den Browser-Start, sondern sorgte bei einigen Nutzern auch dafür, dass sie Edge nicht mehr beenden konnten. Laut „Windows Latest“ blieb der Klick auf den „Schließen“-Button bei vielen ergebnislos, nur der „Beenden“-Dialog im Menü führte zum Erfolg.
Bei anderen startete der Browser nach dem Schließen prompt neu. Einige User berichten auch, dass der Browser nach dem Schließen im Hintergrund weiterlaufe und immer neue Edge-Prozesse starte - mit negativen Auswirkungen auf die Systemleistung.
Dass die Probleme mit „Startup Boost“ zusammenhängen, war Betroffenen schnell klar: Wenn sie die Funktion abschalteten, verhielt sich der Browser normal. Mittlerweile hat auch Microsoft reagiert und die Funktion deaktiviert. Laut „WinFuture“ will man sie erst wieder freischalten, wenn man die Probleme beim Schließen in den Griff bekommen hat.
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