Facebook versucht, einen eigenen Sprachassistenten zu etablieren. Zunächst auf den VR-Brillen der Tochterfirma Oculus können Nutzer Funktionen der Software mit dem Weckwort „Hey Facebook“ auslösen, berichtete das soziale Netzwerk. Auch beim Videotelefon Portal wird „Hey Facebook“ als Alternative zum bisherigen „Hey Portal“ vorgeschlagen.
Die Fähigkeiten der Assistenzsoftware sind zum Anfang auf einige Aufgaben eingeschränkt. So kann man per Sprache ein Spiel starten, sich anzeigen lassen, wer von den Freunden online ist, oder einen Screenshot machen.
Die Software soll zunächst auf der neuen Brille Oculus Quest 2 verfügbar sein und später auch für die erste Quest-Generation. In Deutschland stellte Facebook den Verkauf seiner VR-Brillen ein, nachdem Pläne für eine Zusammenlegung der Oculus-Accounts mit Facebook-Profilen eine Untersuchung auslösten.
VR ist nach wie vor Nischgengeschäft
Bei virtueller Realität tauchen Nutzer mit Spezialbrillen in digitale Welten ein. Aktuell treiben neben Facebook etwa auch der Spieleentwickler Valve die Entwicklung im Verbrauchermarkt voran. Trotz großer Erwartungen und Investitionen blieb VR bisher ein Nischengeschäft.
Bei Sprachassistenten sind Alexa von Amazon und der Google Assistant quer über Technik verschiedener Anbieter am stärksten verbreitet, Apple bietet auf seinen Geräten die eigene Software Siri an.
Quelle: APA/dpa
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