WLAN-Daten erfasst

Kanadadische Behörden knöpfen sich Google vor

Web
20.10.2010 09:52
Auch in Kanada hat der amerikanische Internetgigant Google die Behörden mit seinem Bilderdienst Street View gegen sich aufgebracht. Wie auch in Österreich soll der Konzern über den Zugriff auf WLAN unerlaubterweise Informationen von Privatpersonen gesammelt haben. Damit habe Google die Rechte von tausenden Bürgern verletzt, sagte am Dienstag die Chefin der Datenschutz-Behörde, Jennifer Stoddart.

Die Daten, die versehentlich gespeichert worden seien, müssten gelöscht werden, forderte Stoddart. Google hatte im Mai gestanden, beim Aufbau des umstrittenen Bilderdienstes in Österreich, Deutschland und anderen Ländern jahrelang persönliche Daten aus drahtlosen Netzen gespeichert zu haben.

Stoddart setzte Google eine Frist bis Anfang Februar, um den Anweisungen der Behörde zu folgen. Die kanadischen Datenschützer können den US-Giganten nicht mit einer Strafe belegen, jedoch die Beschwerde vor das Bundesgericht bringen. Google entschuldigte sich für die Datenpanne.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele