Konzernchef Eric Schmidt sprach von einem ausgezeichneten Quartal. Google wolle auch weiterhin "aggressiv" in Produkte und Mitarbeiter investieren. Allein in den vergangenen drei Monaten erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um gut 1.500 auf 23.331. Finanzchef Patrick Pichette sagte, in der Tech-Branche gebe es einen "Krieg" um begabte Mitarbeiter.
Die Geldmaschine von Google sind traditionell die Werbeanzeigen, die im Umfeld von Suchanfragen auftauchen. Der Konzern verdient erst, wenn Nutzer tatsächlich auf die Links klicken. Die Zahl solcher "bezahlter Klicks" stieg im Jahresvergleich um 16 Prozent und um 4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal.
Auch Investitionen in sogenannte Display-Werbung, etwa mit Werbebannern auf Websites, zahlen sich aus. Display-Werbung trage inzwischen 2,5 Milliarden Dollar im Jahr zum Geschäft bei. Aus der Werbung auf mobilen Geräten wie Smartphones kämen Erlöse von einer Milliarde Dollar jährlich. Schmidt geht davon aus, dass dieses Geschäft mit der Zeit mehr Erlöse bringen wird als die heute führende Internet-Nutzung vom PC aus.
Suche soll persönlicher werden
Der Konzernchef betonte, die Suche stärker personifizieren zu wollen. Erst am Vortag hatte der Konkurrent Microsoft eine Kooperation mit Facebook angekündigt, bei der die Suche mit Informationen von Bekannten eines Nutzers verknüpft werden soll. Google arbeitet an einer noch ehrgeizigeren Zukunftsvision: Die Suchmaschine soll anhand des Wissens über einen Nutzer selbst Informationen anbieten, die ihn interessieren könnten.
Google unangefochtene Nummer eins
Google ist in den USA die unangefochtene Nummer eins bei der Suche mit einem Marktanteil von 66,1 Prozent, wie die Marktforschungsfirma Comscore berechnete. Microsofts Suchmaschine Bing kam im September auf 11,2 Prozent, Yahoo erreichte 16,7 Prozent. In Europa ist die Dominanz von Google noch stärker ausgeprägt.










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