Kanadische Forscher haben ein System entwickelt, bei dem die Nase des Nutzers den Cursor auf dem Bildschirm bewegt. Die so genannte "Nouse" (eine Wortkreation aus den englischen Worten kann vor allem Menschen mit Behinderungen helfen einen Computer zu bedienen. Dazu wird die Nasenbewegung mit einer Webcam erfasst.
Die "Nouse" kann ergänzend zur Tastatureingesetzt werden, meint Dmitry Gorodnichy vom Institut fürInformationstechnologie in Ottawa. Zudem könne das Blinzelndes rechten oder linken Auges das jeweilige Maus- Klicken ersetzen,schreibt das britische Fachblatt "New Scientist" in seiner kommendenAusgabe.
Zu Beginn jeder Computer-Sitzung mache die Kameraeinen Schnappschuss des Nutzers, um seine Nase in einem Rasterfestzuhalten. Dieses spezielle Raster könne dann auch nachBewegungen wiedergefunden werden. Ebenso könne die Softwaredas Augenblinzeln rechts oder links davon erkennen.
Nach Ansicht des New Yorker TechnologieexpertenJoe Laszlo wird sich das Verfahren trotzdem nicht überalldurchsetzen: "Man kann einfach nicht über den Faktor hinweggehen,dass das Ganze ziemlich blöd aussieht. Und Menschen verweigernsich gewöhnlich den Dingen, die sie zum Blöd-Aussehenzwingen."
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