Die Parlaments-Homepage (siehe Infobox) wird nicht nur von Besuchern, sondern auch von Juristen, Journalisten und Wissenschaftlern genutzt. Aufgrund der unterschiedlichen Interessen müsse deshalb auch das Angebot entsprechend groß sein.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die lernfähige Suchfunktion oder ein Lesezeichen für die meistgenutzten Seiten. Ein "Fortschrittsbalken" informiert künftig über den aktuellen Stand bei Verhandlungsgegenständen und unter dem Menüpunkt "Parlament aktiv" besteht die Möglichkeit zur Personalisierung.
Das Suchsystem wird sukzessive erweitert, etwa um Synonyme, so Ines Kerle, Abteilungsleiterin Digitale Medien und Corporate Design in der Parlamentsdirektion. In den Medien beispielsweise werde über die elektronische Fußfessel berichtet, im Gesetzestext hieß es allerdings "elektronisch überwachter Hausarrest", erklärte Kerle. Nun werde auch die "Fußfessel" gefunden.
Den Schritt ins Internet wagte das österreichische Parlament 1996, die letzte Überarbeitung wurde 2004 vorgenommen. Auf Web 2.0-Anwendungen wurde vorerst verzichtet. Zwar habe man darüber diskutiert und behalte diese Möglichkeit im Auge, so Parlamentsdirektor Georg Posch, der personelle und finanzielle Aufwand wurde vorerst aber doch als zu hoch gewertet. Die Kosten der Generalüberholung bezifferte Prammer mit 234.000 Euro.
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